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Fujifilm Finepix F70 EXR Digitalkamera (10 Megapixel, 10-fach opt. Zoom, 6,9 cm (2,7 Zoll) Display, Bildstabilisator) Silber

7 Februar 2010, 5:38
Fujifilm Finepix F70 EXR Digitalkamera (10 Megapixel, 10-fach opt. Zoom, 6,9 cm (2,7 Zoll) Display, Bildstabilisator) Silber
  • Hersteller: Fuji Photo Film Europe GmbH
  • Bewertung:
     

  • Kundenrezensionen: (37)
  • Preis: EUR 179,00

Produktbeschreibung

FinePix F70EXR - Digitalkamera - Kompaktkamera

Produktmerkmale:

  • 10 MP, 5-50mm, 10x opt., 4x dig., 2,7", Silber

Diese Artikel wurden danach gekauft:

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Kundenrezensionen:

 
Gute Mischung
Kommentar von Woody WP, (Berlin) am December 16, 2009
Starker 10x Zoom - Zu dem Preis und bei der kompakten Größe absolut top.

Bildqualität:
Ich kann die guten Testergebnisse nachvollziehen. Gute Fotos in den zahlreichen Automatik Programmen und wer 2-3 Tastendrücke für eine manuelle Einstellung nicht scheut, der kann noch mehr rausholen.
Rauschverhalten ist sehr gut. Zusätzlich ist der Pro Lowlight Modus interessant. Die Kamera macht dabei mehrere Bilder hintereinander und rechnet diese zu einem Bild zusammen. So erreicht man bei sehr wenig Licht einen Aufhelleffekt mit wenig Rauschen.
Dass die superschlanke F70 mit 10x Zoom nicht ganz an die Qualität größerer Modelle herankommt erscheint logisch. Wer noch mehr braucht, muss eine andere Kategorie von Kamera wählen, zum Beispiel Fuji F200 mit 5x Zoom oder in Bereichen wie Canon G11.
Der Dynamikumfang der F70 ist beachtlich. Was in den Tests gelobt wurde, merkt man in der Praxis daran, dass die Kamera einfach besser mit Hell und Dunkel Kontrast oder Gegenlicht umgehen kann. Wo früher oft Schrott rauskam, bekommt man jetzt ein gutes Bild.
Videos gibt's im Format 640 x 480. Für kleine Clips ganz brauchbar, die Qualität könnte besser sein.

Bedienung:
Die F70 hat viele Einstellmöglichkeiten zu bieten und gerade die EXR Technik (mit der der Bildsensor (CCD) in drei verschiedene Betriebsarten geschaltet werden kann) macht die Sache komplex.

Wer sich auf die Automatik verlässt, fotografiert damit wie mit jeder anderen Kamera. Auto Programm und EXR Auto Motiverkennung funktionieren gut. (Anders als über die Motiverkennung der Casio H10 zu lesen auch ohne irritierende Geräusche.) Schade ist, dass die Kamera bei weniger Licht im EXR Auto sehr schnell auf ISO 1600 hochschaltet. Das ist ein extrem hoher Wert, der oft unnötig ist und sich in der Bildqualität bemerkbar macht. Die F70 liefert dann zwar noch gute Bilder, nutzt ihr Potential aber nicht voll aus. Vorteil beim hohen ISO Wert sind weniger Verwackelungen.
Wer die EXR Technik und das Potential der Kamera wirklich nutzen möchte, muss sich schon etwas mit der F70 auseinander setzen. Schwer ist das nicht, aber die Vielzahl der Möglichkeiten mag manchem zu viel des Guten sein.

Design und Verarbeitung:
Die Kamera ist trotz 10x Zoom unglaublich kompakt.
Voll Metall, schönes Finish, absolut hochwertige Verarbeitung, hebt sich positiv von anderen Geräten ab.

Zusammenfassung:
Positiv
+ 10x optischer Zoom
+ wenig Rauschen, besonders im EXR Modus
+ große Dynamik
+ guter, heller LCD Monitor
+ hochwertig verarbeitet
+ klein und handlich
Negativ
- kein HD Video
- teilweise zu hohe ISO Werte im Automatik Modus

Die F70 ist super handlich, passt trotz 10x Zoom noch gerade so in die Hosentasche und kann darum wirklich IMMER dabei sein. Wer in Innenräumen manuell auf EXR SN / geringes Rauschen schaltet und den ISO Wert begrenzt, kann bei der Qualität noch eins drauf setzten.
Für meine Anforderungen eine fast perfekte Kamera - 5 Sterne.
 
Sehr empfehlenswert
Kommentar von kpsecret, () am October 16, 2009
Zunächst zum besseren Einordnen meiner Bewertung, meine persönlichen ANFORDERUNGEN:

Ich wollte eine Hosentaschenkamera mit sehr guter Bildqualität, die unbedingt Schnappschußtauglich sein muß (raus aus der Hose->anschalten->draufhalten->knipsen->super Bild), allerdings ebenfalls manuelle Einstellungen ermöglichen muß (für schwierige Licht- bzw. Objektsituationen).

- das für mich wichtigste Kriterium: die Bildqualität
- das für mich zweit-wichtigste Kriterium: die Größe (Hosentasche!, natürlich ist mir klar, dass Punkt 1 damit nur noch relativ ist)
- verwendbar bei schlechten Lichtverhältnissen (in Museen, Kirchen, Moscheen etc. darf man oft nicht blitzen)
- Weitwinkel und natürlich ist auch viel Tele ab und an sehr nützlich
- schnelle Einschaltzeit
- schnelle Auslösezeit
- schnelle Serienbildfunktion
- möglichst mit optischem Sucher
- möglichst lange Laufzeit
- Video brauche ich nicht unbedingt

Bildqualität:
Von der Bildqualität bin ich zumindest überrascht. Die Farben sind realistisch (manchmal übertreibt der EXR Modus allerdings, auch in der Schärfe/Kontrast) und die Bilder auch bei Tele aus der Hand und ohne Sonne gestochen scharf. In hohen ISO Bereichen (sogar in 1600) ist das Bild für eine Kamera dieser Größe phänomenal. Subjektiv sogar besser als die Canon 40D (leider habe ich keine Bilder der gleichen Situation). Dies ermöglicht sehr wohl das Fotografieren in dunklen Räumen ohne Stativ mit akzeptablem Ergebnis. Bei extremen Kontrasten (Sonne, Schatten auf einem Bild) hilft allerdings auch nicht mehr der geniale EXR Modus, aber dafür hat die Kamera die Möglichkeit, manuell einzugreifen (dann natürlich kein Schnappschuß, das braucht je nach fotografischer Geschicklichkeit etwas Zeit). Der EXR Modus ist genial für das Schnappschussknipsen. (Beinahe) alle Bilder sind scharf. Der Modus erkennt beeindruckend das zu fotografierende Motiv. Auch bei sehr schwierigen Kontrastverhältnissen sind die Bilder zu sagen wir mal 80% gelungen, auch wenn die Kamera dann auf 5 Megapixel zurückfällt. Andere Kameras haben mit 12 Megapixeln weniger Detailschäfe. Die letzten 20% der maximal möglichen Licht/Schattendynamik dieser Kamera (die akzeptablerweise nicht an die 40D heranreicht) kann man über die manuellen Einstellungen herauskitzeln. So hoch ich den EXR Modus loben kann, nach einiger Zeit und Erfahrung mit der Bedienung der Kamera nutze ich diesen eher selten, da man ISO hier nicht begrenzen kann. Wenn ich also automatisch fotografiere, dann eher mit den Programmen P bzw. Auto. Am liebsten jedoch im manuellen Modus.

Größe:
Sensationell kompakt für Zomm 27-270mm. Passt super in die Jeanshosentasche. Die Bildqualität mit diesem Zoom bei dieser Größe war für mich der Hauptgrund für den Kauf der Fuji.

Zoom:
Weitwinkel und 10fach Zoom bei dieser Kameragröße - top. Der Zomm lässt sich gut dosieren und erreicht schnell (genug) auf Maxtele bzw. -weitwinkel. Bei vollem Tele hilft der Bildstabilisator sehr effektiv beim Knipsen aus der Hand. Ich hatte selten verwackelte Bilder. Die nicht verwackelten waren sehr detailiert und scharf. Bei vollem Tele zeigen sich jedoch in den Rändern Schatten. Im Weitwinkel ist am Rand ein Fischaugeneffekt wahrnehmbar.

Einschaltzeit:
Entgegen den Meinungen meiner Vorredner finde ich die Einschaltzeit absolut inakzeptabel. Bis zum ersten Bild vergehen fast 10s. Dadurch habe ich etliche Schnappschußszenen verpasst. Als Lösung habe ich sie im Bildbetrachtungsmodus eingeschaltet gelassen. Das verbraucht natürlich Energie, dafür habe ich einen zweiten Akku dabei. Außerdem kann man das Objektiv nicht einfahren. Man drückt Bildwiedergabe und dann fährt es nach ca. 10s ein.

Auslösezeit:
Sehr schnell und das mit scharfen Bildern. Der Autofokus scheint also gut zu arbeiten. Man kann quasi eine Serienbildaufnahme simulieren. Die Canon SX200 ist im Serienbildmodus nicht schneller :-)

Serienbildfunktion:
Bei maximaler Auflösung sind nur 3 Aufnahmen hintereinander möglich, sonst 12. Allerdings ist ein durchaus nützliches Feature eingebaut. Man kann entscheiden, ob man die ersten 3/12 (Start bei Knopfdruck) oder die letzten 3/12 Bilder (Start bei Loslassen des Knopfes) einer Serienbildaufnahme haben möchte. Aber so richtig bin ich mit dem Serienbildmodus nicht klar gekommen - entweder war das Motiv bereits aus dem Bild oder ich hatte zu früh gestartet oder zu spät aufgehört.

Display:
Das Display ist ausgezeichnet und stellt die Aufnahme ungefähr richtig dar. Bei starkem Sonnenlicht kann es aber auch nicht zaubern. Der optische Sucher FEHLT einfach. Aber das tut er leider bei fast allen Kameras dieser Größe. Im EXR Modus schaltet die Kamera automatisch vom Stromsparmodus auf max. Displayhelligkeit. Das ist einerseits gut, aber andererseits ist man ständig am umständlichen Zurückschalten, um die Akkulaufzeit maximal zu halten. Auch wenn ich den Stromverbrauch dieser Kamera nicht als zu hoch betrachte, ich war froh, einen Ersatzakku dabei zu haben.

Bedienung:
Die Bedienung ist für mich relativ intuitiv und anhand der eingeblendeten Hilfetexte einfach zu verstehen. Leider und unverständlicherweise sind manche Einstellungen nicht über die Kurzwahltaste f zu erreichen. Dass man beim EXR Modus keine ISO Höchstgrenze angeben kann, hatte ich bei der Bildqualität schon erwähnt. Was absolut nervt ist, dass der Zeitauslöser nach jedem Auslösen wieder neu über mehrere Tastendrücke eingestellt werden muss. Ebenso, dass im EXR Modus bei gellem Sonnenlicht der Stromsparmodus in den Displayaufhellungsmodus gesprungen ist, was auch wieder umständlich zurückgeschaltet werden muss.



Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit der Fuji 70 und kann sie absolut empfehlen. Mit den negativen Punkten kann ich leben, da sämtliche FÜR MICH in Frage kommenden Konkurenten im Vergleich in irgendeinem FÜR MICH wesentlichen Punkt schlechter sind. Aber das muss jeder FÜR SICH selbst entscheiden.





 
Super Kamera
Kommentar von Tom, (Neuss) am October 5, 2009
Wenn man sich etwas mit dem Produkt befasst hat und die ersten Ergebnisse sieht, wundere ich mich darüber, dass nicht jeder der Kamaera 5 Sterne verpasst. Die F70 ist wirklich eine geniale Kamera. Sie ist irre dünn dafür, dass sie sogar einen 10-fach Zoom mit einem tollen 27mm Weitwinkel hat. Durch den Bildstabilisator lässt sie aber auch im Telebereich verwacklungsfreie Bilder zu.

Darüber hinaus ist sie sehr schnell und das Display ist gestochen scharf. Auch, wenn man es seitlich oder über den Kopf hält, kann man immer noch wunderbar alles erkennen. Funktioniert auch sehr gut bei Sonne, das Display hat wohl eine zusätzliche Folie oder Beschichtung verpasst bekommen, die das möglich macht. Optischer Sucher ist also nicht nötig.

Der Clou ist allerdings der EXR Chip. Ich bin jetzt kein Techniker und kann das nicht so gut im Detail erklären. Aber das Ergebnis, also die Bildqualität, habe ich bei keiner anderen Digitalkamera gesehen. Selbst meine Spiegelreflex, eine Canon EOS 50D, bleibt teilweise deutlich dahinter zurück. Das liegt wohl daran, dass im EXR Modus die Kamera intelligent erkennt, welches Motiv man fotografieren möchte und stellt demnach selber alles Notwendige ein. Also, Makro, Landschaft, Portrait, hohe Kontrastverhältnisse bei z.B. Licht und Schatten auf dem gleichen Bild. Dabei werden nicht die vollen 12MP Auflösung genutzt, sondern teilweise durch das Zusammenlegen zweier gleicher Farbpunkte auf dem Sensor weniger. Dadurch ergeben sich aber geniale Farben und eine wahnsinns Farbdynamik, bzw. auch eine extrem gute Auflösung.
Die Kamera hatte ich mir ale Zweitkamera für die Spiegelreflex zugelegt und muss gestehen, dass ich die F70 jetzt eher mitnehme, als die Canon - wenn ich nicht gerade mit dem ganzen Equipment auf Foto Safari gehe.

Einziges kleinere Manko sind für mich die hohen ISO Zahlen bei Inennaufnahmen im EXR Modus, da war das Bildrauschen recht hoch. Ist zwar empfehlenswert für Aufnahmen in z.B. Museen, wo man nicht blitzen darf, aber für innen nutze ich ansonsten die Programmautomatik "P" und da kann man die ISO Zahlen reduzieren, so dass dann auch ohne Bildrauschen sehr gute Bilder entstehen. Vielleicht kann man im EXR Modus auch die ISO Zahlen reduzieren, aber das habe ich noch nicht gefunden.
Aber das ist in meinen Augen überhaupt kein Grund, der Kamera nicht 5 Sterne zu geben.

Fazit: Die F70 kann ich wirklich nur jedem empfehlen. Sicherlich gibt es preiswertere Produkte mit einer ähnlichen Ausstattung, aber eben ohne den EXR Sensor. Und ich zahle lieber einmal etwas mehr und habe dann das Richtige, als am falschen Ende zu sparen und mich dann hinterher zu ärgern.
 
Für mich perfekt
Kommentar von A. Leicht, () am January 26, 2010
Hallo,
als erstes ich bin kein Profi.
Ich wollte eine Digitalkamera mit größerem Zoom die aber trotzdem noch in die Hosentasche passt. Für mich erfüllt die Kamera alle Kriterien. Für den Zoom noch recht klein, einfach einschalten und ohne große Einstellungen gute Bilder knipsen. Mehr brauche ich nicht. Was für uns auch noch wichtig war, ist die Auslösegeschwindigkeit da wir kleine Kinder haben. Und auch hier bin ich total zufrieden. Ich verstehe nicht viel von Kameras, deswegen schreibe ich was für mich als Amateur wichtig ist. Von uns volle fünf Sterne.
 
Fujifilm F70EXR - eine sehr gute kompakte Kamera
Kommentar von merlin.2110, () am February 22, 2010
Lange habe ich mir hier bei Amazon Rezensionen durchgelesen. Von ganz toll bis furchtbar schlecht - das hat mich längere Zeit unsicher gemacht.
Im Internet habe ich mir dann schließlich auf div. Seiten (Flickr - Picasa) Bilder, die mit dieser Kamera erstellt wurden, angesehen. Und diese Bilder haben mich überzeugt - ich wollte diese Kamera haben und ausprobieren. Also nichts wie bestellen. Die Lieferung erfolgte super schnell, wie bei Amazon üblich. Ich habe die Kamera jetzt seit einem Monat und ca 300 Bilder mit ihr gemacht.
Man muß sich zuerst schon ein bisschen mit der F70 und ihren Einstellmöglichkeiten beschäftigen, denn nur einfach immer "EXR-Auto" einstellen und erwarten dass alles jetzt von alleine geht - ist nicht, vor allem wenn die F70 ausgereitzt werden soll.
Es sollten die verschiedenen Moduseinstellungen entsprechend der Aufnahmesituationen verwendet werden, dann allerdings zeigt die kleine F70 was sie wirklich kann, und ich denke dafür ist sie auch gedacht.
Der Kontrastumfang ist großartig, die Schärfe der Bilder ebenso. Der AF ist sehr schnell und auch sehr sicher. Das Rauschverhalten ist in der Kompaktklasse sicher eines der besten - dass hier keine Werte wie von einer SLR erwartet werden dürfen, sollte jedem klar sein - aber ich finde bis ISO 800 voll ok, ISO 1600 ist mit gewissen Einschränkungen auch noch verwendbar. Ich habe Bilder von anderen Kompaktkameras mit ISO 1600 angesehen, und muss auch hier der F70 ein Lob aussprechen, sie ist hier wirklich eine der besten.
Die manchmal bemängelte Verarbeitung kann ich so nicht bestätigen. An meiner Kamera wackelt nichts, sie macht einen sehr soliden Eindruck und alles ist bestens eingepasst.
 
ES gibt NIX besseres! oder ICH will nie WIEDER etwas von der H10 hören
Kommentar von Bernhard Witzeling, (Wien) am March 1, 2010
Stunden mit rechechieren verbracht - zig von solchen statements wie auch hier auf amazon verbracht. testforen studiert und es gibt immer zwei sieger: die H10 von Casio auf 1 und die Canon IS200sx. eines kann ich gleich verraten die Casio habe ich mir gekauft - doch dann die ersten photos gesehen... katastrophal - alles verwaschen - egal ob ich schärfe oder kontrast nachjustiert habe - immer das gleiche bescheidene ergebnis. über die canon kann ich nichts sagen - dürfte aber wie von canon gewohnt sicherlich ganz gut sein. was jedenfalls fix ist...die Fuji ist PERFEKT!
günstig, klein und toller versand von amazon (wie immer) - und die photos sind so wie ich mir das vorstelle - KNACKIG und SCHARF - kamera ist sehr flott in der auslösung und innenaufnahmen gelingen mit den angebotenen modi perfekt!
zoom ist auch klasse - also nichts wie zuschlagen!
p.s. und ja der AKKU von der H10 ist sehr gut - aber das wars dann auch schon...
 
5 - weil nichts für Leute ohne PC
Kommentar von Udo Rostalski, (Bernburg) am December 18, 2009
Um gleich mit dem Negativen anzufangen ( darum schwanke ich zw. 4 u. 5).
Die Bedienungsanleitung ist nur vollständig auf der CD vorhanden. Auch das mitgelieferte Bildbearbeitungsprogramm ist gewöhnungsbedürftig.
Allerdings kann man sogar Fotos von anderen Kameras oder vom PC ( aus dem Internet usw.). auf die Kamera laden -für den Notfall sozusagen-
Ansonsten kann ich mich den "5er-Bewertern anschließen.
Der Hammer war für mich allerdings die intelligente Gesichtserkennung ( via EXR-Modus ), welche sogar an einem 100 Hz-TV-Röhren-Gerät erkannt wurde!
Überhaupt ist dieser Modus mein Liebling schlechthin, da hier die Kamera automatisch erkennt, was man will (von Makro - bis Fern ) & das ohne viel Rumgefummle.
Fujifilm hat hier einen wirklich erstaunlichen Spagat vollbracht zwischen dem Niveau einer passablen Digital- hin zu einer Spiegelreflexkamera.
- natürlich kann man für diesen Preis kein Profiniveau verlangen -

Ein Wort noch zu den schlechten Bewertungen - bei Präzisionsgeräten kommt es ab & zu mal vor, das man sich "Ausschuß aufhalst" ( dieses Pech hatte auch ein Bekannter, welcher ebenfalls eine Fujifilm F70 EXR kaufte ).

Erstaunlich ist auch, das die Kamera in der Fachpresse meist besser wegkommt wie bei den "Allroundern".





 
Super Kamera
Kommentar von Tom, (Neuss) am October 5, 2009
Wenn man sich etwas mit dem Produkt befasst hat und die ersten Ergebnisse sieht, wundere ich mich darüber, dass nicht jeder der Kamaera 5 Sterne verpasst. Die F70 ist wirklich eine geniale Kamera. Sie ist irre dünn dafür, dass sie sogar einen 10-fach Zoom mit einem tollen 27mm Weitwinkel hat. Durch den Bildstabilisator lässt sie aber auch im Telebereich verwacklungsfreie Bilder zu.

Darüber hinaus ist sie sehr schnell und das Display ist gestochen scharf. Auch, wenn man es seitlich oder über den Kopf hält, kann man immer noch wunderbar alles erkennen. Funktioniert auch sehr gut bei Sonne, das Display hat wohl eine zusätzliche Folie oder Beschichtung verpasst bekommen, die das möglich macht. Optischer Sucher ist also nicht nötig.

Der Clou ist allerdings der EXR Chip. Ich bin jetzt kein Techniker und kann das nicht so gut im Detail erklären. Aber das Ergebnis, also die Bildqualität, habe ich bei keiner anderen Digitalkamera gesehen. Selbst meine Spiegelreflex, eine Canon EOS 50D, bleibt teilweise deutlich dahinter zurück. Das liegt wohl daran, dass im EXR Modus die Kamera intelligent erkennt, welches Motiv man fotografieren möchte und stellt demnach selber alles Notwendige ein. Also, Makro, Landschaft, Portrait, hohe Kontrastverhältnisse bei z.B. Licht und Schatten auf dem gleichen Bild. Dabei werden nicht die vollen 12MP Auflösung genutzt, sondern teilweise durch das Zusammenlegen zweier gleicher Farbpunkte auf dem Sensor weniger. Dadurch ergeben sich aber geniale Farben und eine wahnsinns Farbdynamik, bzw. auch eine extrem gute Auflösung.
Die Kamera hatte ich mir ale Zweitkamera für die Spiegelreflex zugelegt und muss gestehen, dass ich die F70 jetzt eher mitnehme, als die Canon - wenn ich nicht gerade mit dem ganzen Equipment auf Foto Safari gehe.

Einziges kleinere Manko sind für mich die hohen ISO Zahlen bei Inennaufnahmen im EXR Modus, da war das Bildrauschen recht hoch. Ist zwar empfehlenswert für Aufnahmen in z.B. Museen, wo man nicht blitzen darf, aber für innen nutze ich ansonsten die Programmautomatik "P" und da kann man die ISO Zahlen reduzieren, so dass dann auch ohne Bildrauschen sehr gute Bilder entstehen. Vielleicht kann man im EXR Modus auch die ISO Zahlen reduzieren, aber das habe ich noch nicht gefunden.
Aber das ist in meinen Augen überhaupt kein Grund, der Kamera nicht 5 Sterne zu geben.

Fazit: Die F70 kann ich wirklich nur jedem empfehlen. Sicherlich gibt es preiswertere Produkte mit einer ähnlichen Ausstattung, aber eben ohne den EXR Sensor. Und ich zahle lieber einmal etwas mehr und habe dann das Richtige, als am falschen Ende zu sparen und mich dann hinterher zu ärgern.
 
super Kamera!!!!
Kommentar von J. Schab, (Hamburg) am October 2, 2009
Hallo, ich habe mir die F70 gleich nach der IFA in Berlin gekauft. Ich war am Fuji-Stand und habe die Kamera dort zum ersten Mal gesehen.
Als "alter Fuji-Fan" ( habe schon eine F10 und F31) dachte ich dass es mal wieder an der Zeit wäre upzudaten.

Gesagt getan. Die Kamera hat mich bislang nicht enttäuscht.
Schnelle Betriebszeit, schnelle Auslögeverzögerung und verwacklungsfreie Aufnahmen war ich schon immer gewöhnt, und wurde auch hier nicht enttäuscht.
Genial ist der EXR-Modus der Kamera. Da ich gerne in kontrastreichen Situationen fotografiere begeistert mich hier insbesondere der Dynamikumfang.
Auch sind die Bilder in hohen Isobereichen extrem rauscharm, sodass man mit keiner Entrauschungssoftware mehr ran muss :-)

Da ich hauptsächlich in Innenräumen fotografiere, ist der Weitwinkel mit 27mm okay, meine alten Kameras starteten bei 36mm.....
der 10 fach optische Zoom erlaubt mir auch bei Landschaftsaufnahmen richtig geniale Bilder, und das obwohl die Kamera eine wahre SLIM KAMERA ist.
Dünnes Gehäuse - aber grosser Zoom!!!

Klar, wäre es schöner, wenn es dieses Modell noch in anderen Farben geben würde, aber mal ehrlich: kommt es nicht auf die Bildqualität an?

Im Moment benötige ich noch keine HD-Funktion, aber wer weiss schon was in einem Jahr ist? Vielleicht ist das Nachfolgemodell dann schon mit dieser Funktion ausgestattet??? :)

Ich gebe der Kamera volle 5 Sterne, da sie meinen Ansprüchen voll gerecht wird!
 
Absolut zu empfehlen
Kommentar von K., Marco, () am July 22, 2010
Mein Fazit vorweg:

Meine F70 vereint eine sehr gute Bildqualität im Zoom-, Normal- und Makrobereich mit einer für diese Qualität fantastischen Zoom-Reichweite von 28-270 (vgl. Kleinbild). Die Kamera hat kompakte Abmessungen und ein schickes Aussehen.
Sowohl beim "einfach nur Abdrücken", als auch beim manuellen Einstellen für "besondere" Bilder entstehen sehr gute Ergebnisse.
Einzig die eingeschränkte Akkulaufzeit sowie das umständliche Herausnehmen des Akkus zum Aufladen kann ich als verbesserungsbedürftig nennen.

Alles in allem eine sehr gute Kamera zu einem wie ich finde unschlagbar guten Preis. Ich würde die Kamera jederzeit wieder kaufen.


Meine Bewertung im Detail:

Ich habe die Finepix F70 nun seit etwa drei Monaten. Ich besitze schon seit längerem eine Fuji; und zwar die Finepix F30, welcher vielfach eine "legendäre" Bildqualität nachgesagt wird, was wohl insbesondere auf eine sehr gute Chip-Qualität zurückzuführen ist. Von dieser F30 bin ich begeistert; deshalb wollte ich wieder eine Fuji. Die F70 habe ich mir hauptsächlich wegen des erweiterten Zooms von (vgl. Kleinbild) 28-270 zugelegt (bei der F30 lediglich 35-135), bei gleichzeitig sehr gut getesteter Bildqualität (wonach man schon etwas suchen muss....denn Zoom ist nicht alles....). Beim Kauf beider Kameras habe ich mich zunächst an die Tests von chip.de gehalten, womit ich in beiden Fällen gut gefahren bin.

In Sachen Bildqualität ist die F30 m.E. kaum zu toppen (99% oder sogar 100% im Test, was ich in der Praxis auch bestätigen kann). Die F70 wird mit 93% bewertet; Qualitätsunterschiede zur F30 habe ich jedoch ehrlich gesagt bisher noch nicht feststellen können.

Jedoch hat man mit dem (ggü. der F30) erweiterten Zoom-Bereich wesentlich mehr Möglichkeiten.

Allenfalls bei der Fokussierung im "Makro!!"-Bereich habe ich hier und da mal einen zweiten Versuch benötigt, weil das gewünschte Motiv nicht scharf gestellt wurde, sondern der Fokus "was Anderes erwischt hat". "Normale" Motive fokussiert die Kamera problemlos.

Ich habe jedoch am Anfang einen Fehler gemacht, vor dem ich warnen möchte. Ich hatte zunächst die Empfindlichkeit auf "Auto 1600" stehen; d.h. je nach Motivhelligkeit stellt sich die Kamera die Empfindlichkeit auf bis zu ISO 1600 "hoch". Bei Nachtaufnahmen war hierbei deutliches Bildrauschen zu erkennen. Nach erkennen des "Fehlers" und Reduzierung der max. Empfindlichkeit auf ISO 200 tritt das Problem nicht auf. Natürlich fallen dann längere Belichtungszeiten an, die insbesondere bei Nachtaufnahmen merklich sind. Bei solchen Aufnahmen empfiehlt sich jedoch sowieso die Verwendung eines Stativs (hier kann ich einen "Gorillapod" wärmstens empfehlen) und des Selbstauslösers, sodass dies unproblematisch ist. Danach gelangen mir sagenhaft gute Nachtaufnahmen.

Ich stelle mir jedoch lieber selbst meine Motivwahl ein, sodass ich den EXR-Modus kaum benutze. Ich fotografiere letztendlich doch im normalen Modus mit voller Auflösung bzw. insbesondere bei Nachtaufnahmen natürlich im manuellen Modus. Das man bei letzterem nur zwischen zwei (und nicht mehr) von der Kamera vorgegebenen Blendeneinstellungen wählen kann, stört mich in der Praxis nicht.

Positiv finde ich auch die zwischenzeitliche Verwendung von SD-Speicherkarten (bisher meistens die nicht gängigen und teureren xd-Karten).

Negatives ?!
- Der Akku hat (lediglich) eine Kapazität von 940 mA. Hier kommt man für normale Schnappschüsse bzw. "normales" Fotograferen sich locker mit aus (wenn man den Akku jeden Abend wieder auflädt). Ist man beim Fotografieren jedoch etwas enthusiastischer und macht viele Fotos bzw. fotografiert das gleiche Motiv mehrmals mit verschiedenen Belichtungsvarianten etc. und prüft ggf. danach die "Ergebnisse" mittels Anzeige der Bilder auf dem Display inkl "Ranzoomen" etc., dann kommt man doch schon mal an die Grenzen des Akkus. Diese Probleme hatte ich bei der F30 mit einem Akku von 1750 Ah bisher nie. Zur Not müsste man evtl. späer einen Ersatzakku für die F70 hinzukaufen, was m.E. im Hinblick auf den günstigen Preis der Kamera akzeptabel ist.
- Zum Aufladen des Akkus muss man diesen aus der Kamera nehmen und in ein separates Ladegerät einlegen. Dies finde ich persönlich etwas umständlich. Bei der F30 kann der Akku in der Kamera geladen werden (lediglich Kabel einstecken).


Ich war zusammen mit einem Bekannten unterwegs, der eine Nikon Digital-Spiegelreflexkamera hat und mit zwei Objektiven inkl. Kamera-Rucksack unterwegs ist. Ich mag diese "dicken Trümmer" nicht und stehe mehr auf solche "Taschenkameras" wie die F70. Wir haben vielfach die gleichen Motive fotografiert. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass die Spiegelreflex nicht hier und da besser ist...das wäre ja auch schlimm. Aber im direkten Vergleich der Bilder konnten wir teilweise nur sehr geringe Qualitätsunterschiede feststellen. Und diese sind dafür, dass die F70 nur eine "kleine Kompakte" ist, absolut vertretbar. Die F70 kann somit m.E. sogar mit einer Spiegelreflex gut mithalten. Man muss sich halt fragen, was man sucht bzw. auf was man mehr Wert legt...Das Spiegelreflex-Exuipment meines Bekannten kostet immerhin ein Vielfaches der F70 und passt auch nicht in die Hosentasche...
 
Die perfekte "Immerdabei" !!!
Kommentar von Auswanderer, (Hessen) am January 9, 2010
Hi!
Ich bin kein Freund von vielen Worten, daher kurz - ich bin absolut freudig überrascht von dieser tollen kleinen Knipse!!!! Hab die Finepix F70EXR heute nach schneller Lieferung, Danke!, bestimmt 2 Stunden getestet und bin begeistert.
Die Automatik ist schon sehr gut und mit manuellen Einstellungen kann man in manchen Situationen noch etwas mehr "rausholen"!!
Meine DSLR bleibt jetzt noch öffter daheim!!!
MfG Harald
 
Tolle Bilder und tolles Design - perfekt!
Kommentar von Christine Minden, () am October 1, 2009
Ich habe die Fuji Finepix F70 von meinem Freund zum Geburtstag geschenkt bekommen und muss sagen, dass ich ehrlich begeistert bin. Zugegebenermaßen ist mir neben der Bildqualität auch das Design von Cams ziemlich wichtig - und bei der F70 stimmt beides! Ich hab sie natürlich auch gleich ausprobiert und mich hat vor allem die Bildqualität beim Fotografieren in allen Lichtverhältnissen überzeugt denn die Bilder sind scharf, die Farben kommen toll raus, praktisch kein Rauschen. Nichtmal bei Fotos im Schummrigen bzw. Dunklen, ist also auch als "Partykamera" bestens geeignet. Außerdem ist die Auslöseverzögerung extrem gering, hab tolle Schnappschüsse machen können! Einziges Manko wäre vielleicht, dass die Kamera keine HD-Vdeofunktion hat, da ich diese aber auch nicht brauche und deswegen nicht wirklich vermissen werde, gebe ich der F70 volle fünf Sterne.

Ich kann die Finepix F70 nur jedem empfehlen, der nach einer hochwertigen Kompaktkamera sucht, die nicht nur zu jeder Tages- und Nachtzeit super Bilder macht und unkompliziert zu bedienen ist, sondern dabei auch noch edel aussieht!
 
gut aber nicht einfach
Kommentar von Michael70, (München) am July 9, 2010
Die F70 ist eine tolle Kamera, aber um zu verstehen, was sie eigentlich in welchem Modus macht muß man entweder selbst viel experimentieren oder sich per Internet die Erfahrungen anderer zunutze machen. Fuji hat es leider versäumt die Funktionen vollständig zu dokumentieren und einige Einstellungen wirken sich überrachend auf andere aus (z.B. Filmsimulation auf Dynamikbereich)

Wer sich so (z.B. beim Kim Letkeman's Blog) schlau gemacht hat, kann dann aber ohne viel einzustellen Bilder machen, die für eine Kamera mit einem solchem Zoom bei dieser Größe und dem Preis außerordentlich gut sind.
 
Schneller gehts kaum
Kommentar von bmwmicky, (Berlin) am March 6, 2010
Ich kann über die Kamera nur positives berichten. Bildquallität bei allen Lichtverhältnissen gut bis sehr gut.
Das hier einige die Einschaltzeit bemängeln, kann ich absolut nicht nachvollziehen. Ich hatte noch keine schneller Kamera in der Hand. Vom Einschalten bis zu Fotografiern (mit Blitz) 2-3 Sekunden finde ich sehr schnell. Vielleicht verzögert sich die Zeit wenn man der Stronsparmodus aktiviert (hab ich nicht ausprobiert).
Ich würde die Kamers sofort wieder kaufen.
 
Tolle Kompakte
Kommentar von Jupin, (Österreich) am February 26, 2010
Nachdem bei meiner alten F 20 das Display eingedrückt war und ich sehr zufrieden mit ihr war, beschränkte ich meine Auswahl auf die F 200 und die F 70. Die F 70 wurde es hauptsächlich wegen des größeren Zommbereichs Die geringere Pixelzahl ist mir nicht besonders wichtig, meine DSL kommt mit 5MP aus und die Bilder sind noch immer um vieles besser als die einer beliebigen Kompakten. Die Bilder der F70 sind wie von der F 20 gewohnt hervorragend, keine DSL aber nah dran.
 
Bin begeistert..
Kommentar von Derdam, (Meschede) am December 17, 2009
Diese Kamera ist ein Traum. Bildqualität auf höchstem Niveau und atemberaubend schnell!! Mehr bekommt man für sein Geld nicht:)
 
Gerne wieder!
Kommentar von Nicole Sackmann, (Schellerten,Deutschland) am May 6, 2010
Alles ist super gelaufen. Keine schwierigkeiten. Produkt ist super. Wir sind sehr zufrieden. Vielen Dank
 
Mein neuer Liebling
Kommentar von Kurt Sikora, () am January 29, 2010
Eine Camera die mich täglich aufs NEUE BEGEISTERT.Klein,wahnsinns Leistung und liefert Qualitätsfotos die sich nicht verstecken müßen.Der Ideale Begleiter auf Schritt und Tritt.Und das schönste ist der Preis für solch ein hochwertiges Spitzenprodukt. Gruß vom Kurt
 
Fuji F70EXR: Hosentaschensuperzoom für gute Bilder
Kommentar von derekema, (Hamburg) am September 5, 2009
Die F70 stand im Wesentlichen wegen des EXR-Sensors ganz oben auf meiner Wunschliste. Das Key-Feature schien mir der NR-Mode zu sein, in dem man jeweils 2 Pixel zu einem größeren zusammenschalten kann, mit geringerem Rauschen bei dann halbierter Auflösung. Idealerweise würde man auf diese Weise einen relativ großen 5 MPixel-Sensor mit ähnlich guten Low-Light Eigenschaften wie bei der Fuji F30/31 bekommen. Um es gleich vorwegzunehmen: Diese Hoffnung wurde nicht erfüllt, an die Bildqualität einer F30 kommt die F70 nicht heran.

Die ersten Fotos im Telebereich waren eine ziemliche Enttäuschung, fast alle Fotos waren mehr oder weniger unbrauchbar. Um sicherzugehen, dass ich nicht eine defekte Kamera erwischt habe, hat Amazon mir kostenlos eine Ersatzkamera geschickt (dickes Lob, super kundenfreundlich !!!), die aber grundsätzlich ähnliche Schwächen hatte. Während bei der ersten Kamera der mittlere Bildbereich scharf und insbesondere der rechte Rand total unscharf war, war die Unschärfe bei der zweiten Kamera zwar besser über das Bild verteilt, aber eben doch so heftig, dass die Bilder weitgehend unbrauchbar waren. Die starken Bildfehler traten jeweils nur im Telebereich auf. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass diese Kameras dem normalen Serienstand entsprechen sollten, so etwas kann sich Fuji eigentlich nicht leisten. Deshalb habe ich auf eigene Faust noch eine dritte Kamera bestellt, die dann endlich eine brauchbare (aber bei weitem nicht perfekte) Bildqualität auch im Telebereich lieferte.

"Made in China" mag zwar günstig in der Herstellung sein, lässt aber eindeutig erheblich zu viel Spielraum für Serienstreuungen. Ich hätte lieber ein paar Euro mehr für eine anständig verarbeitete Kamera ausgegeben. Wie so was geht, könnte Fuji ja z.B. mal bei Panasonic abgucken.... Um Missverständnisse zu vermeiden: Die Rezension bezieht sich natürlich auf die dritte Kamera.

Verglichen mit einer Panasonic TZ5, die mir für detailliertere Vergleiche zur Verfügung stand, sind die Ergebnisse der F70 tendenziell besser, insbesondere bei ISO 100 sind die Bilder der F70 sehr sauber. Bis ISO 400 liefert die F70 etwas rauschärmere Bilder als die TZ5, ab ISO 800 kann man von beiden Kameras nur noch 10 * 15 Vergrößerungen empfehlen. Die Detailwiedergabe ist bei beiden Kameras etwa gleichwertig, wobei die F70, auf Pixellevel betrachtet, bisweilen etwas eigenartige "Ausfransungen" produziert. Die F70 tendiert in den Standardeinstellungen sehr schnell zu höheren Empfindlichkeiten, dagegen hilft nur Handbuch lesen und gegensteuern. In den EXR-Modi entwickelt die Kamera dann bisweilen ihre ganz eigene Intelligenz, selbst wenn man glaubt, alles unter Kontrolle zu haben. Hier hilft Handbuch lesen nur bedingt, da fehlt einiges an Information, man muss zunächst mal viel ausprobieren. Ganz so einfach wie eine normale Taschenknipse ist die F70 nicht, wenn man sich nicht von der Kamera entmündigen lassen möchte.

Die F70 verfügt über reichlich Modi und Unter-Modi, die über das Wählrad und Menüs erreichbar sind.

- EXR-Auto Mode: Die Kamera entscheidet, was getan wird, man kann sich gegen fast nichts wehren. Wer kein Fan von ISO 1600 Bildern ist, sollte diesen Mode bei wenig Licht eher meiden.
- DR-Mode: Erweiterter Dynamikumfang, reduzierter Auflösung, funktioniert recht gut (die Empfindlichkeitseinstellung wird offenbar als Maximalwert für den Dynamikumfang benutzt).
- HR-Mode: Der Unterschied zwischen HR Mode und Normal-Mode (P) hat sich mir bisher nicht erschlossen, die Ergebnisse sind nahezu identisch.
- NR-Mode: Rauschreduktion, bringt, außer etwas verminderter Auflösung, auch bei höheren Empfindlichkeiten bezüglich Rauschen kaum sichtbare Vorteile gegenüber der vollen Auflösung. Die versprochene Rauschreduktion ist bestenfalls marginal sichtbar. Eher enttäuschend.

Zusätzlich gibt es noch ein paar Modi, die mit Mehrfachbelichtung und anschließender Zusammenrechnung der Bilder arbeiten. Das funktioniert natürlich nur bei ruhenden Motiven und führt auch zu einigen Sekunden kamerainterner Nachbearbeitungszeit:

- Pro Low Light: Macht bis zu 4 Bilder in Serie und kombiniert diese zu einem. Die Ergebnisse sind nicht wirklich überzeugend und hängen u.A. stark davon ab, wie weit man die 4 Bilder gegeneinander verwackelt. So was gab's früher schon mal, z.B. bei Samsung, und nannte sich damals elektronischer
Bildstabilisator. Hat sich aber nie durchgesetzt (warum wohl nur ?) ....
- Pro Focus Mode: Macht bis zu 3 Bilder in Serie und kombiniert diese zu einem. Dabei werden Vorder- und Hintergrund unscharf belichtet, während das Hauptmotiv scharf ist. Der Grad der Unschärfe ist in 3 Stufen wählbar. Erzeugt DSLR-ähnliche Tiefenunschärfe und funktioniert erstaunlich gut, wenn das Motiv hierfür geeignet ist (Telebrennweite, Motiv nah genug an der Kamera und ausreichend Abstand zwischen Motiv und Vorder-/Hinter-grund, also genau die gleichen Kriterien, wie bei einer DSLR).

Und natürlich gibt's noch diverse Portrait-, Pickelentferner- und sonstige heutzutage unentbehrliche Modi von bisweilen zweifelhaftem Nutzen, auf die ich hier dann aber doch nicht näher eingehen möchte.

Neben den üblichen manuellen Kontrollmöglichkeiten wie Empfindlichkeit, Weißabgleich, Farbprofile, Auflösung, Bildformat und Kompression gibt es auch Einstellmöglichkeiten für Belichtungszeit und Blende. Man kann manuell die Blende vorwählen (Zeitautomatik), wobei allerdings nur 2 Blendenstufen zur Verfügung stehen. Und wer gerne alles unter Kontrolle hat, kann sowohl Zeit als auch Blende selbst einstellen. Eine Blendenautomatik mit fester Zeitvorgabe gibt es aber leider nicht, z.B. um in Anbetracht des schwachen Bildstabilisators eine Belichtungszeit vorzugeben (schade eigentlich, aber bei nur 2 Blendenstufen zumindest nachvollziehbar). Ebenso gibt es keine Kontrolle über Entfernungseinstellung, Schärfe, Kontrast, Farbsättigung sowie die Blitzparameter.

Der größte Kritikpunkt an der F70 ist das Objektiv. Die Zugeständnisse an die kompakte Bauform sind, besonders im Telebereich, leider sehr deutlich sichtbar. Richtung Telebrennweiten gibt es insgesamt signifikant nachlassende Bildqualität (Auflösung, Schärfe) und zusätzlich noch einen deutlich sichtbaren Schärfeabfall zu den Bildrändern hin.

Ein weiterer großer Kritikpunkt an der F70 ist der Bildstabilisator. Insbesondere bei kleinen Kameras mit geringer Masse ist die Verwackelungsgefahr besonders groß, weshalb ein guter Bildstabilisator unverzichtbar ist, ganz besonders natürlich für die langen Telebrennweiten. Bei der F70 wird man wegen des schwachen Bildstabilisators früh in hohe Empfindlichkeiten gedrängt, die dann natürlich die Bildqualität mindern. So ist die TZ5 der F70 im Telebereich alleine wegen des guten Bildstabilisators im Dämmerlicht dann doch überlegen, weil die TZ5 noch mit ISO 200 auskommt, während die F70 schon ISO 800 für ein unverwackeltes Bild braucht. Offenbar sind Objektiv-basierte Bildstabilisatoren (Canon, Panasonic) den Senor-Shift Bildstabilisatoren weit überlegen.

Beide Hauptkritikpunkte nehmen mit der Brennweite ab. Wenn man nur den "normalen" Brennweitenbereich 28 - 140 mm (Kleinbildäquivalent) einer Kompaktkamera betrachtet, sind die Ergebnisse der F70 ausgesprochen gut. Der große Telebereich ist eine leider nicht so gut gelungene Zugabe, die nur etwas eingeschränkt nutzbar ist.

Die versprochene Dicke des Gehäuses der F70 von 23 mm bezieht sich auf die DÜNNSTE Stelle. Wenn man in Höhe des Objektivs misst, sind es 29 mm. Vielleicht hilfreich beim Vergleich mit anderen Kameras (falls da beim Messen nicht genauso gemogelt wird) und eine notwendige Information für den Kauf einer Tasche. Die Panasonic ZX1 ist jedenfalls deutlich kompakter als die F70.

Die TZ5 hatte ich länger zur Verfügung, da konnte ich detaillierter testen. Casio EX-H10 und Panasonic ZX1 habe ich mir aber natürlich auch angesehen:

Die Casio EX-H10 habe ich nur kurz ausprobiert und nur einige Vergleichsbilder mit der F70 gemacht. Der Bildstabilisator ist auch nicht besser als bei der F70 und mit zunehmender Empfindlichkeit (schon ab ISO 200) wirken die Bilder zunehmend synthetisch. Diese Abstimmung mag zwar für gute Messergebnisse in Testberichten sorgen, ist aber absolut nicht mein Geschmack und war für mich ein schnelles Ausschlusskriterium.

Die Panasonic ZX1 habe ich etwas länger ausprobiert und auch mehr Vergleichsbilder mit der F70 gemacht. Objektiv und Bildstabilisator sind um Klassen besser als bei der F70. Die ZX1 liefert bei ISO 80 detailreiche Bilder, allerdings auch schon sichtbares Rauschen, insbesondere im Vergleich zur F70. Das Rauschen wird bei höheren Empfindlichkeiten nicht viel stärker, aber dafür werden dann zunehmend Details aufgegeben (aber längst nicht so brutal wie bei der Casio). Allerdings kann man wegen des wirklich guten Bildstabilisators mit längeren Belichtungszeiten und damit auch geringeren Empfindlichkeiten als bei der F70 oder Casio arbeiten. Die mehr als 7 Mbyte pro Bild bei voller Auflösung und geringster Kompression stehen allerdings in keinem angemessenen Verhältnis mehr zur Bildqualität. Die F70 braucht nur knapp 4 Mbyte und liefert insgesamt die etwas besseren Bilder, solange man durch den miesen Bildstabilisator nicht in höhere Empfindlichkeiten als bei der ZX1 gezwungen wird. Autofocus, Blitz, Zoom und manuelle Kontrolloptionen sind bei der F70 erheblich besser gelungen, Serienbilder kann man mit beiden Kameras vergessen. Der Video-Mode der ZX1 ist akzeptabel, zwar relativ viel Rauschen, aber auch gute Bildstabilisierung und angepasste Geschwindigkeit des optischen Zooms, Ton in Mono. Besser so, als rauschfreie Wackelvideos.

Hier nun meine subjektive Zusammenfassung der Stärken und Schwächen der F70:

Positiv:

- Bis ISO 400 gute Bildqualität (siehe aber Einschränkungen weiter unten)
- viele manuelle Eingriffsmöglichkeiten
- nützliche Zusatzfunktionen (z.B. Pro-Focus, DR-Mode), die es so bei anderen Kameras nicht gibt
- schneller, präziser Autofokus, durchaus Schnappschusstauglich
- Autofokus funktioniert auch bei schlechten Lichtverhältnissen sehr gut (mit eingeschaltetem Hilfslicht)
- für die Kameragröße recht kräftiger Blitz mit sehr guter automatischer Anpassung an die Objektentfernung, selbst im Makro-Mode
- obere Grenze für Auto-ISO einstellbar
- kompakte Bauform

Negativ:

- Richtung Telebrennweiten insgesamt deutlich nachlassende Bildqualität (Auflösung, Schärfe)
- deutlich sichtbarer Schärfeabfall zu den Bildrändern hin, besonders bei Telebrennweiten
- leichte Farbsäume (CA) bei kontrastreichen Übergängen im Randbereich
- schwacher Bildstabilisator, der einem, häufiger als gewünscht, hohe Empfindlichkeiten aufzwingt
- laaaaangsam beim Ein- und Ausschalten
- Serienbildmodus so gut wie unbrauchbar: In voller Auflösung max. 3 Bilder in gefühlten 5 Sekunden, danach mehrere Sekunden Speicherzeit
- schlechter automatischer Weißabgleich bei Kunstlicht
- nicht mehr zeitgemäßer Video-Mode
- Vollständige Dokumentation nur auf CD (und teilweise ziemlich dürftige Beschreibungen)

Mein Fazit:

Der erhoffte Überflieger ist die F70 leider überhaupt nicht. Sie ist einfach eine gerade noch hosentaschentaugliche Superzoom-Kamera, mit der man auch bei nicht ganz optimalen Lichtverhältnissen im "normalen" Brennweitenbereich gute bis sehr gute und im Telebereich noch brauchbare Fotos machen kann, begrenzt durch die Schwächen von Objektiv und Bildstabilisator. Zunächst muss man sich allerdings, erheblich mehr als bei anderen Kameras dieser Klasse, mit den vielfältigen Einstellmöglichkeiten auseinandersetzen, um die zum Teil etwas unglücklichen Standardeinstellungen zu ersetzen und um beim Fotografieren die bisweilen etwas eigenartige kamerainterne Intelligenz zu überlisten. Die reichhaltigen Einstellmöglichkeiten und Funktionen können den Einsatzbereich sinnvoll erweitern, wenn man weiß, was man tut. Experimentierfreudige Fotografen können mit dieser Kamera viel Spaß haben und gute Ergebnisse erzielen, wenn sie denn das Glück (oder die Hartnäckigkeit) haben, eine "gute" Kamera zu erwischen.

Meinen Wunsch, eine brauchbare Kamera mit möglichst langer Telebrennweite für die Hosentasche zu haben, erfüllt die F70, mit einigen Einschränkungen, recht gut. Mit der F70 hat man auf jeden Fall viel mehr fotografische Möglichkeiten als mit einer "normalen" Taschenknipse, deshalb gebe ich gerade noch 4 Punkte. Eine Superzoom-Kamera im Hosentaschenformat ist halt keine DSLR, die F70 ist für mich persönlich derzeit der beste Kompromiss. Meine Entscheidung für die F70 und gegen die ZX1 war aber denkbar knapp. Automatic-Fotografen oder Video-Fans werden mit der F70 wohl eher nicht glücklich werden, diese Zielgruppe wird mit der ZX1 wesentlich besser bedient.
 
f70exr - ein guter Kompromiss
Kommentar von Gandalf, (Würzburg) am October 8, 2009
Die F70 EXR hat einen Weitwinkel (27 mm KB) als auch einen großen 10x Zoom (270 mm KB) und deckt somit viele Bedürfnisse ab und das alles in einer Gehäusegröße, die gerade noch hemdtaschentauglich ist.

Die Fuji-Cam ist allerdings nichts für reine Automatik-Knipser; um die bestmögliche Bildqualität ausreizen zu können, muss man sich schon ein wenig einarbeiten.

Bei mir ist die Testphase nahezu abgeschlossen und ich schildere hier mal kurz meine Eindrücke:

- Reiner Automatik-Modus
Der reine Automatik-Modus wird bei mir nicht benutzt. Hier kann man keinerlei manelle Korrekturen vornehmen, was sowohl im Außenbereich, als auch in Innenräumen aus meiner Sicht keine zufriedenstellende Ergebnisse bringt. Die Cam neigt hier m.E. auch sehr stark zu Überbelichtungen.

- EXR-Automatik
Die EXR-Automatik ist hier schon bedeutend besser. Hier erzielt man bei Außenaufnahmen recht gute Ergebnisse, wobei die Cam automatisch wählt, mit welchem Programm (Portrait, Landschaft, Makro etc.) die Bilder gemacht werden und die Automatik entscheidet auch, ob der HR-Modus, DR-Modus oder der SN-Modus zum Einsatz kommt.
Für Innenräume ist dieser Automatik-Modus aber ebenfalls nicht zu empfehlen, da die Ergebnisse hier oft eher suboptimal sind.

- EXR-SN-Modus
Innenaufnahmen mache ich mit diesem Modus; da die Cam (wenn sie darf) recht schnell auf hohe ISO-Werte auszuweichen versucht, habe ich dies in den Voreinstellungen auf AutoISO 400 begrenzt. Bei sehr schwierigen Bedingungen auch mal AutoISO 800 (zum Rauschverhalten siehe weiter unten).

- EXR-DN Modus
Für Außenaufnahmen lassen sich aus meiner Erfahrung die besten Ergebnisse in diesem Modus erzielen. Auch hier habe ich die Voreinstellung auf AutoISO 400 und beim Dynamikumfang 400% fest voreingestellt. Bei Landschaftsaufnahmen bevorzuge ich den Filmtyp Velvia, der die Farben etwas kräftiger darstellt und das Bild an sich etwas knackiger erscheinen lässt.
Je nach Fokus und Lichtverhältnissen neigt die F70exr zu einer leichten Überbelichtung. Mit EV -1/3 bzw. -2/3 lässt sich dies aber gut korrigieren.

- Pro Fokus Mode
Dieser Modus soll wie bei einer DSLR bei Protraits für mehr Tiefenunschärfe sorgen. Soweit der Hintergrund sich dafür eignet und ein klarer Kontrast zwischen Motiv und Hintergrund existiert, kann sich dieser Effekt durchaus sehen lassen, allerdings eher bei statischen Motiven mit klaren Konturen. Bei Personenportraits kommt es meist zu mehr oder weniger starken Bereichen (v.a. um die Haare), wo die Software wohl nicht genau weiß, welche Pixel noch zum Motiv und welche zum Hintergrund gehören. Insgesamt würde ich den Modus eher als Spielerei bezeichnen, der in der Praxis eher kaum zur Anwendung kommen dürfte.

- ProLight Mode
Hier werden vier Bilder direkt hintereinander geschossen und zu einem Bild verrechnet. Wackeln gilt nicht ist hier die Devise. Der Anwendungsbereich ist dadurch limitiert auf statische Motive. Bei sehr schwierigen Lichtverhältnissen wird das Bildrauschen aber tatsächlich deutlich reduziert (trotz nicht veränderbarer ISO-Einstellung von 1600). Dies geht im Vergleich zur Aufnahme im SN-Modus zu Lasten der Detailgenauigkeit. Bei schwierigen Lichtverhältnissen sind die Ergebnisse teilweise aber trotzdem besser. Am besten ein Vergleichsfoto mit der SN-Modus schießen und im Einzelfall schauen, was besser kommt.

- Rauschverhalten
Nun, das Rauschverhalten ist gemessen an anderen Kompakten durchaus brauchbar, auch wenn keine Wunderdinge erwartet werden können. Im Gegensatz zu anderen Kameras (z.B. Panasonic FZ 7) greift die interne Rauschunterdruckung der Kamera (Software) weit weniger stark. Das ist durchaus positiv. Zwar rauscht die Panasonic FZ 7 zwar auch nicht deutlich stärker, jedoch wird dies eben nur dadurch erreicht, dass die interne Rauschunterdrückung hier deutlich aggressiver zu Werke geht. Dies führt was bei der F70exr erfreulich nicht passiert zu matschigen Bildern. Für die Kameragröße würde ich das Rauschverhalten insgesamt als gut bezeichnen. An die Qualität von Spiegelreflex-Kameras kommt sie freilich nicht ran, auch nicht annähernd. Das Rauschen bis ISO 400 ist ziemlich unauffällig, bei ISO 800 durchaus akzeptabel (für Abzüge 15x10 cm auf jeden Fall noch gut brauchbar).

- Display
Das Display ist zwar nicht besonders hochauflösend, aber in jedem Falle ausreichend. Auch bei schwierigen Lichtbedingungen und seitlicher Sicht sind die Motive noch gut erkennbar. Im Vergleich zu meiner Fuji F20 eine sehr deutliche Verbesserung!

- Video
Ohne lange Worte: Wer Wert auf Video-Qualitäten legt, sollte von der F70exr die Finger lassen. Hier ist sie im Vergleich zu anderen Kompakten nicht zeitgemäß ausgestattet.

- Weißabgleich
Der automatische Weißabgleich funktioniert erstaunich gut. Habe ich bei Kompakten in der Form bisher nicht gekannt. Auch bei Innenaufnahmen (Kunstlicht etc.) gibt es kaum Grund zum Meckern.

- Weitwinkeleigenschaften
Die Verzeichnungen beim Weitwinkel sind im tolerablen Bereich, wenngleich sie hier sicher nicht zur Spitzengruppe gehören dürfte. Die Kamera hat leichte Randunschärfen, die aber ebenfalls noch akzeptabel sind.

- Zoom
Der 10x fach Zoom ist das Prunkstück der Kamera. Für eine Kamera dieser Größe ist es erstaunlich, welch gute Ergebnisse mit dem vollen Zoom erzielt werden können. Dank des Bildstabilisators der Kamera können auch im hohen Zoom Bereich noch scharfe Bilder aus der Hand geschossen werden.

Fazit:
Wer eine hemdtaschentaugliche Kamera mit großen Zoom Bereich sucht und auch auf einen Weitwinkel nicht verzichten will, liegt mit der F70exr richtig. Wer auf den Zoom-Bereich verzichten kann, der sollte besser zur F200exr greifen, die von der Bildqualität insgesamt etwas besser ist.
 
Ausgezeichnete Begleiterin
Kommentar von christian, () am December 20, 2009
Also vorab: Ich mag die kleine von Fuji. Die Bildqualität und die manuellen Einstellmöglichkeiten, ein Zoombereich von 27-270mm lassen kaum Wünsche offen.

Ich habe lange nach einer guten Allroundkamera gesucht, und folgende Kriterien waren für mich wichtig:

Ein gutes Weitwinkel von max 30mm, welches noch relativ frei von Verzeichnungen sein sollte.
Telebereich von mind 200mm.
Ein guter Makromodus.
Manuelle Eintellmöglichkeiten, welche Belichtungskorrekturen erlauben, sowie Langzeitbelichtung. Ebenfalls ein guter Weissabgleich und ein zentrales AF- Feld waren mir für gezielte Bildgestaltung wichtig.

Vergleichen konnte ich die F70 mit folgenden Geräten:
Panasonic Tz3 und Tz7, Tx1, Sony H20 und HX1 und WX1, Fuji F200EXR

Alles in allem konnte die F70 meine Wünsche am besten erfüllen, hier meine Erfahrungen:

Pros:
Sehr gute Werte im Weitwinkel- Bei den meisten Modellen anderer Marken, beonders bei den Sony Modellen und auch der Fuji Schwester F200 muss man starke Verzeichnungen in Kauf nehmen- sprich ein fotografierter Türstock ist dann nicht mehr rechteckig, sondern die Balken biegen sich ordenlich durch- für mich inakzeptabel

Sehr neutrale und realistische Farbwiedergabe, sehr gute Detailzeichnung bei hohen Auflösungen.

Der Low Light Modus hat mich erstaunt- hier sind wirklich tolle Architekturaufnahmen bei Nacht möglich- mit niedrigem Rauschen und hoher Detailzeichnung. Nach nur geringer Nachbearbeitung kann man Bilder zaubern, welche ansonten nur mit einer Spiegelreflex und Stativ möglich wären.

Tadellose, hochwertig anmutende Verarbeitung. Dabei immer noch kompakt.

Klares Display, welches einen hohen Betrachtungswinkel aufweist.

Sehr guter Makromodus


Kontras:

Manuelle Einstellungen sind vom eingestellten Modus abhängig, und können nicht immer korrigiert werden. Zum Beispiel steht im LowLight Modus keine Wahlmöglichkeit für den Weissabgleich zur Verfügung.

Der Bildstabilisator ist bei den Modellen von Sony und Panasonic definitif besser.

Man sollte sich für die Fotos Zeit nehmen, und die Einstellungen durchtesten, im Automatikmodus erreicht man oft nicht die Ergebnisse, die man erreichen kann.

Leider kein Panoramamodus- hier können WX1 und HX1 von Sony punkten.

Videomodus: Für mich kein Hauptkriterium. Man kann während des Filmes zoomen, und die Bildqualität it in Ordnung.
Die neuen Panasonic und Sony Modelle bieten allerdings eine höhere Auflösung.

Blitz: ist sehr gut, allerdings deckt man ihn leicht mit den Fingern ab.


Fazit:

Diese Kamera ist aufgrund von Flexibilität und Bildqualität mein persönlicher Testsieger. Hier kann man wirklich einiges aus seinen Bildern machen.
Reine Automatikfans, welche sich nicht tiefergehend mit der Kamera und Fotogafie beschäftigen möchten, sind bei den Sony und Panasonic Modellen besser aufgehoben, ebenfalls ist dort auch HD Video verfügbar.

Potenzial für Verbesserungen:

Noch lichtstärkeres Objektiv
Besserer Bildstabilisator
Mehr Einstellmöglichkeiten in allen Modi
Hd Video
Panoramamodus







 
Reserveakku nicht vergessen!
Kommentar von Ralf Hartmann, (Bremen) am February 11, 2010
Aufgrund einiger Testberichte und eigener Gewichtung (Schwerpunkt Makro- und Dämmerungsaufnahmen)für die F70 EXR entschieden und es bisher nicht bereut. Auf HD-Filmerei lege ich keinen Wert, für YouTube-Beiträge reicht die Qualität völlig aus. Außerdem ist sie kompakt genug für die Hosentasche und hat keinen ausklappenden Blitz (warf den Mitbewerber von Canon aus meiner Gunst).
Der Zoombereich entspricht meinen Anforderungen, das Gehäuse macht einen wertigen Eindruck, das große Display ist bei allen Lichtverhältnissen klar zu lesen.

Das größte Plus gebührt der intuitiven und schnellen Bedienung der F70 EXR:
der Wiedergabemodus wird durch einen Tastendruck und nicht durch einen Schiebe-oder Drehschalter aktiviert, man kann sich schnell die letzten Resultate ansehen und wechselt danach durch Antippen des Auslösers ebenso schnell und einfach wieder in den Aufnahmemodus.
Ein klarer Vorteil, besonders gegenüber den Lumix Modellen von Panasonic.

Das einzige, was mich an der Fuji stört und ihr hier den fünften Stern kostet, ist die recht bescheidene Akkulaufzeit von ca. 200 Aufnahmen, der das Mitführen eines zweiten Akkus empfehlenswert macht.

Trotzdem würde ich mich derzeit wieder für diese Kamera entscheiden.
 
Absolut zu empfehlen!
Kommentar von A. Sabais, () am January 28, 2010
Nach langer Internetrecherche hatte ich mich endlich zur F70EXR durchgerungen und wurde trotz meiner kritischen Haltung zu solch kleinen Kompaktkameras nicht enttaeuscht.
Die Kamera ist toll verarbeitet und wertig (um nicht zu sagen recht schwer), in jeder Hinsicht schnell, gut zu bedienen und macht wirklich schoene Fotos mit guter Schaerfe und vor allem toller Farbwiedergabe (der zusaetzlich waehlbare "Velvia"-Farbmodus uebertreibt aber teilweise). Hinzu kommt ein beeindruckender Dynamikumfang (der "DR-Modus" ist oftmals erste Wahl, zumal man hier im Gegensatz zur Vollautomatik noch weitere Einstellungen vornehmen kann) sowie ein wirklich starker Zoom! Allerdings muss man zuvor ein bisschen mit den zahlreichen Aufnamemodi experimentieren um die passende Einstellung fuer die jeweilige Situation zu finden. Auch neigt die Kamera zur Ueberbelichtung (am Bestem von Vornherein mit -1/3 oder -2/3 Blendenkorrektur vorbeugen, sofern es das jeweilige Programm zulaesst; funktioniert zum Besipiel in den P- und DR-Modi). Die zahlreichen Aufnahmemodi und Einstellungen sowie die Tatsache, dass man sich zunaechst damit auseinandersetzen sollte um bestmoegliche Resultate zu bekommen, ist dann auch so ziemlich der einzige Nachteil, den ich ueber diese Kamera nennen kann. Der nicht mehr zeitgemaesse Videomodus (nur VGA-Aufloesung) war fuer mich nicht wichtig. Wer sich ueberhaupt nicht mit Fotografie auskennt und grundsaetzlich nur mit einer Vollautomatik knipsen moechte, sollte vielleicht ein anderes Modell in Erwaegung ziehen.
Fuer alle anderen kann ich die kleine Fuji auf jeden Fall empfehlen, zumal sie auch noch recht guenstig ist (zur Sicherheit sollte man aber noch den Kauf eines Ersatzakkus mit einkalkulieren). Ich habe meine Kaufentscheidung jedenfalls nicht bereut und bin sehr zufrieden mit der F70EXR!
 
Endlich wieder scharf
Kommentar von Thomas Erichsen, () am November 15, 2009
Hatte lange die Ixus 850, und es ist schön wenn ein Bild mal wieder richtig scharf wird. Die F30 kann das mit den richtigen Lichtverhältnissen zuverlässig und im Dunkeln auch oft erstaunlich gut. Der Zoom ist der Hammer, und ich finde ihn auch nicht zu schnell bzw. unsensibel. Zudem hat sie noch ein paar schöne Tricks drauf wie Mehrfachbelichtung mit unterschiedlicher Schärfe und internes Zusammenfügen der Bilder zur Erzielung eines grösseren Scharfentiefeeffekt. Die generelle Bildqualität ist für eine Kamera in dem Format und der Preisklasse m.E. echt gut.

Warum nur 4 Sterne? Die Lupenfunktion (beim Bildrückblick nach dem Auslösen) lässt sich nicht durch Antippen des Auslösers beenden, bis man das nächste Foto machen kann vergehen bis zu 4 sec. Deshalb Lupe aus und normaler Rückblick, da geht das, aber eben ohne 1:1 Pixelansicht. Beim Einschalten war die Ixus wesentlich schneller, generell ist die Software manchmal etwas lahmarschig bzw von hinten durch die Brust gedacht, wie auch der Zugang zu den verschiedenen Aufnahmemodi. Generell muss tatsächlich wenn man nicht im Automodus bleibt sehr viel umgestellt werden, und vieles davon war bei der alten Ixus schneller, bei den neuen Canons hat sich das ja leider wieder verschlechtert.

Generell: schöne Kamera, guter Bildeindruck, mein Modell ist auch gut verarbeitet und fasst sich schön an. Manchmal etwas störrisch aber dennoch die beste Kamera in dem Segment.

Noch ein Tip: Wenn man lange auf Disp drückt, geht die Kamera in einen Stille-Modus, wo nicht geblitzt oder gepiept wird. Praktisch gegen das etwas offensive Autogeblitze.
 
Fuji F70 EXR
Kommentar von H. Tacke, (Marburg) am March 30, 2010
Wie schon von vielen festgestellt, eine gute Kompaktkamera, besonders was das geringe Rauschen bei hohen Iso-Werten 800 und 1600 angeht. Im Vergleich zur Fuji F10, die meine bisherige "immer dabei" Kamera war, ist das Rauschen besser, Auslöse- und Fokusgeschwindigkeit um Klassen besser, Belichtung und Weißabgleich ein wenig unzuverlässiger. Die Schärfe ist für dies kleine 10fach Zoom gut, auch besser im Vergleich zum eigentlich bekannt guten kleinen 3fachZoom der F10.
Die Bildstabilisierung ist gut, eindeutig effektiver als die der Fuji S100 FS, die ich als "nicht immer dabei" Kamera benutze, offensichtlich seit Jahren ein Fuji-Fan.
Sonst ist die S100 FS, was Abbildungsleistung angeht, natürlich deutlich besser.
Als Einstellung benutze ich praktisch immer P-Mode, Bildgrösse M fine, Iso Auto 800, DR 400, Filmsimulation Std, dies nach zahlreichen Erfahrungsberichten im Fuji-Forum bei dpreview, besonders die von K.Letkeman.
Weißabgleich fast immer, ausser bei Kunstlicht, bewölkt. Sonnig oder Auto sind oft etw kalt-blaustichig, aber bekannt bei Fuji-Kameras.
Grundsätzlich sehr gut ist die Pixelverrechnung zur Steigerung des Dynamikumfanges, eben DR oder EXR. Dieser Unterschied verwirrt eigentlich nur, da in zahlreichen Tests festgestellt wurde, daß die Kamera bei Bildgrösse M fine immer Pixelverrechnung durchführt und bei EXR immer auf M fine umschaltet, effektiv das Gleiche.
Zu den Spezialitäten Pro-Fokus-Mode, wobei die Kamera aus 3 Bildern eines mit dtl. reduzierter Schärfentiefe rechnet, und Pro-Lowlight, wobei aus mehreren (wohl 3) Bildern bei wenig Licht und hohem Iso ein Bild mit wenig Rauschen errechnet wird, kann ich fairerweise nichts fundiertes sagen, nur letzteres einmal probiert.
SN-Mode, wobei die Verrechnung jeweils zweier Pixel bei hohem Iso zur Rauschverminderung in einem Bild erfolgt, ist nicht besser als die "normalen" Aufnahmen.
Im wesentlichen wertlos für mich ist der Video-mode, da hier beim Zoomen die Schärfenachführung viel zu langsam ist und vor allem, da die Kamera Zoom- und Fokussiergeräusche laut aufnimmt, den Ton der Aufnahme sehr störend.
Sonst bei den Tasten etwas störend die wacklige Vierfachwippe, fühlt sich sehr unsolid an.
Alles andere liegt gut in der Hand.
Bislang bin ich, da vorher überlegt, was die Kamera können soll und gut informiert über die Erfahrungen anderer mit den Limits des Geräts, ausgesprochen zufrieden.
 
Ein guter Kompromiss
Kommentar von Robert Orso, (Schwanenstadt) am November 17, 2009
Ich war lange auf der Suche nach einer vernünftig kleinen Kamera die auch brauchbare Bilder liefert. Der Pixelwahn der vergangenen Jahre hat uns ja leider eine von Generation zu Generation schlechter werdende Bildqualität beschert. Ältere Semester, die sich noch an die Bild Qualität früherer 4-5 MPx Kameras erinnern wissen, was ich meine. Mangels Vergleichsmöglichkeit fallen Erstkäufer ja leider gerne auf die griffigen Megapixel Zahlen herein.

Mit dieser Kamera scheint eine Trendwende zu kommen. Qualität, nicht Quantität scheint wieder gefragt zu sein.

Mit relativ "konservativen" 10MPx ist die Kamera schon am unteren Ende der aktuellen Pixelzahlen bei Kompaktkameras angesiedelt. Ein mutiger und sinnvoller Schritt in die richtige Richtung, hin zu GRÖSSEREN anstelle von mehr Pixeln. Was mich an der F70exr sofort aufmerken ließ, waren die "exr-Modi", bei denen mehrere Pixel kombiniert werden um bei geringerer Auflösung hellere und rauschärmere Bilder zu produzieren, die dann nicht mehr so sehr durch die Entrauschung verstümmelt werden müssen. Damit bekommt man also wieder effektiv einen vernünftigen 5MPx Sensor in einem kompakten Gehäuse. Grund genug, das Ding einmal genauer anzusehen.

Mein erster Eindruck nach dem Auspacken: Schick. Das Anthrazith ist einfach nur edel und die ganze Gehäuse Form vermittelt Stil.
Nachdem ich das Gerät in die Hand genommen habe, war ich mir nicht so sicher, ob ich tasächlich eine Kompaktkamera in der Hand halte, oder einen Goldbarren - das Ding ist SCHWER. Laut Datenblatt 180g (ohne Akku, 200g mit Akku). Wer mit Gramm nichts am Hut hat, das ist ein knappes Viertelkilo Metall und Glas und absolut ungeeignet für die Hemdtasche. Die Sony DSC-TX1 beispielsweise, wiegt mit 142g deutlich weniger. Die f70exr ist auch nicht ultraschlank - ein 10fach Zoom braucht eine gewisse Tiefe.

Was die Kamera an Winzigkeit und Leichtigkeit vermissen läßt, das macht sie aber mit der Bildqualität locker wieder wett. Im direkten Vergleich mit anderen Kameras der gleichen Preisklasse fand ich die Bilder mit EXR Funktionen (eff. 5 MPx) deutlich besser als die der normalen 10-12MPx Kompaktkameras. Bei genügend Licht sind auch die 10MPx Bilder top. Hier geben sich aber auch die Mitbewerber keine Blöße. Die Unterschiede sind eher akademisch. Trotzdem 5 Punkte für die Bildqualität.

Einziger Kritikpunkt: Der Blitz ist für meine Finger ein wenig unglücklich positioniert. Aufgrund des Gewichtes möchte man die Kamera fest anpacken und da gerät gerne einmal der Finger vor den Blitz. Dafür nur 3 Punkte

Fazit:

Bildqualität und Kameragröße gehen nun einmal Hand in Hand. Die Kamera passt (noch) in die Hosentasche und macht im Rahmen der technisch Möglichkeiten einer Kompaktkamera erstklassige Bilder. Auf DSLR Niveau kann sie prinzipbedingt nicht kommen, aber die Resultate gefallen mir.

Wer eine trendige, leichte "Party-Kamera" sucht, die man schnell einmal aus der Sakko Tasche zieht, um seine Tischnachbarin abzulichten, der ist mit dieser Kamera falsch beraten.
Wer hingegen eine kompakte Immer-Dabei-Kamera sucht und trotzdem auf möglichst hohe Bildqualität Wert legt, auch wenn die DSLR mal nicht zur Hand ist, der findet in der f70exr das Beste was der Markt in dieser Größe derzeit anbietet.

nur 4 Sterne in der Gesamtwertung deshalb, weil ein 10MPx Sensor in einem Gehäuse dieser Größe immer noch übertrieben ist. Hier geht mir Fuji noch nicht weit genug Richtung Qualität. Einen 6MPx Sensor mit Option auf 3MPx im High-ISO Bereich hat das Marketing wahrscheinlich abgelehnt, obwohl die Bildqualtät dabei noch einmal deutlich steigen würde.
 
praktischer Schnapp-Schuss-Jäger
Kommentar von Frank Rudolf, () am February 22, 2010
Ich habe die Kamera ein Wochenende lang in unterschiedlichen, natürlichen Situationen ausprobiert und die Bilder später am Laptop kritisch begutachtet. Ich war beeindruckt, was Fuji da an Technik in die Kamera gepackt hat. Ich habe alle Modi ausprobiert um muss sagen, die besten Ergebnisse erzielt die Kamera im EXR-Auto-Modus. In diesem Modus analysiert die Kamera ständig das Motiv und entscheidet selbst mit welcher Auflösung (2 Pixel zu einem zusammenschließen), Dynamik und Iso-Zahl das Bild geschossen wird. Dabei wird vor dem Auslösen im Display präzise angezeigt, für welche Kombination von Einstellungen sich die Kamera entschieden hat, so dass der Fotograf notfalls korrigierend eingreifen kann. Zusätzlich erkennt die Kamera im EXR-Automodus automatisch Gesichter (schaltet in Portrait-Modus), oder nutzt den Makromodus sofern notwendig und viele weitere Programme. Der 10fach optische Zoom mit Bildstabilisator gibt genügent perspektivischen Spielraum für die Motive.
Mein Fazit: Jeder der aus der Hüfte unkomplizierte aber ordentliche Bilder schießen will macht mit der Kamera hinsichtlich Bedienung und Bildqualität keinen Fehler. Wer stärker gestaltend mit manuellen Einstellungen tätig werden will, dem sei eine Spiegelreflex-Kamera z.B die Einsteiger-Serie Sony Alpha empfohlen. Wer sehr hohe Ansprüche an die Bildqualität stellt, dem sei von allen Compakt-Kameras abgeraten. Baubedingt gelangen die Objektive hier einfach an ihre Leistungsgrenze. Preis-, Leistungsverhältnis unter Berücksichtigung, dass es sich hier immer noch um eine Compakt-Kamera handelt, sind meiner Meingung nach prima.

Abzug gibt es für den unpräzise arbeitenden Zoom. Drückt man die Wippe rechts oder links beginnt der Zoom unvermittelt schnell zu laufen. Auf diese Weise exakte Bildausschnitte zu wählen, ist nahezu unmöglich. So ist schnelles und ruckartiges antippen der Wippe gefragt, um in kleineren Zoomstufen die Brennweite zu ändern.
 
Eine feine Sache die FINEPIX F70?
Kommentar von MC_Neuling, () am April 14, 2010
Da es schon sehr viele Berichte zu finden gibt, werde ich mich kurz fassen.

Fazit:
Die Kamera eignet sich sehr gut zum Einstieg. Für fortgeschrittene Fotografen ist sie eher ein Rückschritt.

Kurz zur Technik:

Die FinePix F70 eignet sich insbesondere für die, die schnell ein paar Schnappschüsse machen wollen.
Daher schnell ein paar Pluspunkte:
+ knapp gehaltene Menüführung für einen schnellen Einstieg
+ voreingestellte Programme
+ schnelle Auslösung
+ Möglichkeit zwei Bilder gleichzeitig zu machen: einmal mit und einmal ohne Blitz!
+ Möglichkeit von Videoaufnahmen
+ 10fach optischer Zoom

Daher eignet sich die Kamera für Anfänger, die sich nicht mit manuellen Einstellungen auseinander setzen wollen.
Daraus kann nur noch folgen, dass sie für erfahrene (Hobby-)Fotografen sich nicht besonders eignet.
Aus diesem Grund die negativen Punkte:
- keine Möglichkeit manuell die Verschlusszeit einzustellen
- bei Makroaufnahmen muss öfter auf den Auslöser getippt werden, bis das gewollte Objekt scharf gestellt ist
- gewollte Einstellungen für bessere Aufnahmen sind im Menü versteckt
- keine manuellen Fein-Einstellungen möglich
- gutes Bild eher bei guten Lichtverhältnissen zu erzielen
- leichtes Rauschen bei vollem optischen Zoom

Kurz zum Design:
Die FinePix F70 sieht schick aus. Doch besteht die Gefahr von schnellen Kratzern auf der Öberfläche.

Ich hoffe, dass ich bei der Entscheidung hilfreich sein konnte.
 
Leider nur Mittelmaß
Kommentar von Doctore CS, () am September 20, 2009
Habe mir die Fuji F70 EXR geholt, weil ich mir eigentlich schon die F200 EXR holen wollte, aber auf mehr Zoom gewartet hatte. Daher hatte ich freudig erregt gleich nach Erscheinen die Kamera vor Ort im Laden getestet.
Positiver Eindruck vor Ort: Sie ist sehr schnell (auch der Zoom), hat sehr viele Einstellmöglichkeiten und die Bilder kamen auf dem Kamera-Bildschirm schön heraus. Die Bedienung ist intuitiv, die Haptik und die Verabreitung ist gut. Negativ: Manchmal waren die Bilder etwas unterbelichtet. Trotzdem wollte ich sie haben.
Zu Hause am Computer-Bildschirm dann die Enttäuschung. Nur die Außenaufnahmen sind von ordentlicher Qualität, die Innenaufnahmen im EXR-Auto-Modus sind teilweise sehr verrauscht, unscharf und unansehnlich (fast immer wird der Modus zur Rauschoptimierung mit hoher ISO gewählt!), auch wenn man die ISO auf max. 400-800 einstellt. Außerdem stellt die Automatik sich bei gleichem Motiv unterschiedlich ein, einmal mit Blitz, dann wieder ohne (obwohl geladen), so dass man viele Motive mehrfach aufnehmen muss, da immer mal wieder totale Aussetzer in der Qualität dabei sind (max. Rauschen oder extrem unterbelichtet). Da ich aber die meisten meiner Aufnahmen von meinen Kindern mache, sollten die Aufnahmen beim ersten Mal im Kasten sein.
Habe jetzt alle Modi mit unterschiedlichen Motiven und ISO-Einstellungen durchprobiert. Für mich ist diese Kamera nichts. Wer viele Außenaufnahmen bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen (Gegenlicht, viel Schatten) macht, für den kann diese Kamera durchaus einen Versuch Wert sein.
Schade, ich hatte mir von der Kamera so viel versprochen, werde sie aber zurückgeben und mir die Canon S200, die Casio H10 und die Panasonic ZX-1 mal anschauen. Vielleicht habe ich da mehr Glück.
 
Bildqualität reicht nicht aus
Kommentar von Gisela, () am December 3, 2009
Ich suchte einen aktuellen Ersatz für meine alte Fuji F30. Leider erfüllt die F70 EXR aber nicht die in sie gesetzten Erwartungen. Die Kamera ist schön kompakt, ziemlich schnell, hat viel Brennweite und auch bei hohen ISOs (800) ein recht gutes Rauschverhalten. Aber meine Vergleichsfotos mit der alten F30 zeigen, dass sie deutlich mehr Unschärfen und mehr Aquarelleffekte hat als diese immerhin schon dreieinhalb Jahre (!) alte Kamera, gerade bei Naturfotos (Büsche, Bäume...). Deshalb musste ich sie leider zurückschicken. Ich würde gern auch deutlich mehr Geld locker machen für eine richtig gute Kompaktkamera mit einem Zoom von 200 mm oder mehr - die gibt es aber bisher nicht. Also muss ich abwarten (Frühjahr?).
 
Erster Blick Super, doch dann die Enttäuschung...
Kommentar von Christopher Nahen, (Bergkamen, NRW) am March 30, 2010
Hallo erstmal ;-)

Ich habe mir gestern abend die Kamera bestellt und habe Sie über den Premiumversand für 6 € schon heute morgen erhalten. Also schonmal ein großes Lob für den schnellen Versand...

Als ich die Kamera auspackte, war ich recht erstaunt, wie gut sie aussieht und auch die Verarbeitung ist super.

Zunächst wollte ich die Kamera einfach nur ausprobieren und mir die Fotos am PC ansehen. Also habe ich im Automatikmodus rumgeknippst...Auf dem PC erkennt man, was für eine SCHLECHTE Bildqualität die Kamera hat. Ich muss dazu sagen, dass ich nur Innen fotografiert habe, jedoch mit genügend Licht und der Blitz der Kamera war auch eingeschaltet. Bei mir wurde im AutoModus mit ISO 1600 fotografiert. Das ist für die Kamera eindeutig zu viel. Also in den Manuell-Modus und ein paar Einstellungen vornehmen. Ich habe die Kamera auf ISO100 eingestellt und habe mich für die Manuelle Blendeneinstellung entschieden. Nun muss man allerdings für jedes Foto die Blende einstellen. Wenn man Zoomt, muss man sie heller stellen, dann wieder dunkler, und und und...
Ich finde das es ganz schön nervig ist, da man auch ab und zu mal einen Schnappschuss machen möchte und nicht immer Zeit hat noch die Blende einzustellen, denn bis dahin ist das Objekt eventuell schon weg ;-)

Also habe ich mich nochmal für den Auto bzw. EXR-Modus entschieden. Dort entscheidet die Kamera automatisch, welche Belichtungszeit, ... sie auswählen muss.
Doch die Bilder hierbei sind eine katastrophe! Sie rauschen total, und auch die Auflösung ist miserabel...
Ich stelle in den nächsten Tagen ein paar Bilder bei amazon.de rein, damit ihr euch von meiner Einstellung selbst überzeugen könnt. Ich möchte auch die Kamera nicht schlecht reden, doch für knappe 200 Euro sollte sie im Automatikmodus schon akzeptabele Fotos hinbekommen.

Videos gefallen mir auch nicht wirklich von der Auflösung, ist aber nicht entscheidend für mich, da ich dafür einen Camcorder verwende.

Der Akku war in 2 Stunden voll und hält für ca. 200 Fotos. Keine Spitzenleistung aber ist O.K. Im Vergleich: Die Casio Exilim EX-H10 hält für 1.000 Fotos.

Was Fuji bei dieser Kamera auch hätte besser machen können, ist die "Position" des Displays. Ich mag es nicht, wenn es in die Kamera rein geht, sondern lieber bündig mit dem Rahmen ist, da sich sonst sehr schnell Schmutz unter den Rändern bildet. Aber so was weiss man nunmal vor dem Kauf.

EDIT: Um im Manuell-Modus ein scharfes Bild hinzubekommen, MUSS man ein Stativ verwenden, da die Bilder mit einer noch so ruhigen Hand einfach verschwommen sind...

Fazit: Automatikmodus ist sehr schlecht, sodass man damit keine Bilder macht...
Manuellmodus sind die Bilder (gut), jedoch nur mit einem Stativ...
Was will man mit einer Kamera, die man mit einem Stativ verwenden muss, und vor jedem Bild eine Einstellung vornehmen muss, die 15-20 Sekunden in Anspruch nimmt ?!
Ich würde diese Kamera NICHT weiterempfehlen!

Wenn jemand weitere Fragen hat, werde ich sie schnellstmöglichst beantworten.

Viele Grüße
 
Sie ist kein Alleskönner
Kommentar von Walter Esseneiter, () am October 18, 2009
Mit der F70EXR kann man gute Fotos machen, wenn genügend Licht vorhanden ist. Bei schwacher Beleuchtung hilft auch der EXR-Modus wenig, die Bilder werden unterbelichtet. Das Blitzlicht ist sehr schwach und bringt nur auf kurze Distanz eine ausreichende Aufhellung. Oft ist man besser dran, die Einstellung manuell zu wählen, dann bekommt man für eine Kompaktkamera ordentliche Fotos.
 
Extremes Bildrauschen bei Innenaufnahmen
Kommentar von D. Rühr, () am October 15, 2009
Hallo.
Lange habe ich nach einer Digitalkamera gesucht welche - angeblich - gute Bilder trotz schlechten Licht macht. Gerade für Konzerte wollte ich eine Kamera welche dazu noch eine brauchbare Geschwindigkeit besitzt.

Da Menü und aussehen mir total egal sind, lasse ich dies nicht in meine Wertung einfließen.

+ Speicherzeit Geschwindigkeit: Ohne EXR sehr schnell
+ Verschlusszeit: prima
+ Der Zoom an sich ist gigantisch
+ Gute und sehr rauscharme Bilder im freien bei Tag

- Zu starkes Bildrauschen bei Innenaufnahmen mit künstlichen Lichtquellen
- Zu starkes Bildrauschen im dunkeln

Nun, die F70 habe ich jetzt einen Tag lang ausgiebig getestet und komme zu folgendem Fazit.

Die Kamera ist für mein Vorhaben total unbrauchbar. Ich will erst gar nicht bis zum nächsten Konzert warten um das ganze vor Ort zu testen. Ich werde die Kamera umtauschen.
 
Alles voll Rauschen und Milchlich-Nebelich
Kommentar von Dr.GP, (Baden-Würtemberg) am December 4, 2009
Mir würde 70EXR als Hochtechnologisches Modell Empfohlen, da es in der Lage ist in EXR modus sehr viel zu erkennen ob man Portrait, Macro usw fotografiert und sogar automatisch Rote Augen Bearbeitet-entfernt.

Am Anfang war ich begeistert und dachte, jetzt habe ich ein wirklich AUTOMATIK Kamera gefunden.

Aber beim genauen betrachten von vergrößerten Bildern auf Notebook, habe ich fest gestellt, alles was beim Schwachem Beleuchtung Fotografiert würde ist sieht geschmiert, nebelig. Egal in welchem Modus und mit welchem ISO 100 oder 3200 man die Bilder macht, alles ist etwas Dunkel und voll Bild rauschen.

Meine Vermutung - Blitzlicht ist zu schwach.

Sogar mein altes Kodak ohne optische Stabilisator macht deutlich bessere Bilder bei Innenaufnahmen.

Wenn man googled für "sample photos" von 70EXR, sieht bei fast allen Photos gleichen Problem, verschmierte Details.

Viele neue Technologien, aber wenn das Endegebniss-Bild unecht aussieht, war alles um sonst.
 
Leider sehr enttäuscht
Kommentar von Deichkind, (Sylt) am December 27, 2009
Hallo,
bin maßlos von dieser Kamera enttäuscht, so daß ich diese leider wieder verkaufen musste. Denn mit solch einer Kamera wollte ich mich absolut nicht weiter belasten.

Positiv:
- Mittlerweile recht günstiger Preis für eine kompakte Superzoom
- schickes Gehäusefinish

Negativ:
- klapperndes Objektiv und sitzt schief
- schlechte und schlampige Verarbeitung
- sichtbare Randunschärfen im Weitwinkel Modus
- der EXR Modus führt zu einer sehr geringen Auflösung
- Menüs umständlich
- Speicherung der Bilder führte trotz schneller Extreme 3 Speicherkarten von SanDisk zu langen Wartezeiten, so daß ich keine schnellen Bildfolgen machen konnte.
- chromatische Abberation besonders im Weitwinkel
- das Einschalten der Kamera dauerte ewig?
- Bildstabilisator nicht sehr überzeugend


 
Fast unbrauchbar
Kommentar von RealLifeTest, () am September 18, 2009
Habe die Kamera gekauft, da bei meiner Finepix F10 der Blitz defekt ist.
Also habe ich mich schlau gemacht und in einigen Zeitschriften erste Testergebnisse auf mich wirken lassen.
Da ich mit der Finepix F10 äußerst zufrieden bin habe ich gedacht, daß Fuji in die neuen, teuren Modelle zumindest einen vergleichbaren Bildsensor verbaut.
Doch weit gefehlt!!
Mit der Kamera habe ich ca 100 Fotos gemacht. Bei schlechten sowie guten Lichtverhältnissen.
Ergebnis: Niederschmetternd!!
Nicht einmal Außenaufnahmen bei ISO 100 sind Rauschfrei oder zumindest Rauscharm!
Diese Kamera kann ich nicht einmal Gelegenheits-Knipsern empfehlen.
Meine Empfehlung: Finger Weg!!
 
aboluter Fehlkauf!!!!
Kommentar von Mary Horni, (Bayern) am May 15, 2010
Die Bildqualität ist mehr als schlecht, selbst meine alte Samsung mit nur 5,1 Megapixel hat schöner Bilder gemacht als diese Digitalkamera. Ich kann wirklich nur von dem Kauf abraten!!!!!!
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